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Freitag, 22. September 2017

Ein (schwerer) Unfall

Neu hier? Dann ließ bitte erst den Wilkommenspost, dann weißt Du ob die Geschichte Dir gefallen könnte (KLICK mich!).

- Eine Male Weight Gain Story von Coco und James Curvy -

Jan

Ich öffne die Augen. Mir tut alles weh und ich kann mich nicht bewegen. Ich liege in einem sterilen Raum. Wo bin ich? Was ist passiert? Das atmen fällt mir schwer. Auf einmal geht die Tür auf und ein Mann in einem weißen Kittel kommt rein.
»Du bist also aufgewacht«, sagt er mit einer sanften Stimme. Ich starre ihn einfach nur an und habe keine Ahnung, was überhaupt los ist. »Du lagst im Koma, zwei Tage.« Ich atme durch, unter schmerzen.
»Du hattest einen Unfall, ein schwerer Sturz beim Fußball spielen. Erinnerst du dich?« »Nein«, antworte ich wahrheitsgemäß.
Der Arzt erklärt mir alles. »... Du musst strenge Bettruhe einhalten«, beendet er seinen Vortrag. Ich versuche ruhig zu bleiben. »Und was ist mit Sport?«, frage ich aufgeregt, »Wann kann ich denn wieder Fußball spielen?« »Werden wir sehen, ich kann nichts versprechen« er sagt es, als würde er mir Hoffnung machen, wo es keine gibt. »Aber..«, flüsterte ich leise, der Arzt reagiert nicht und geht wieder aus dem Zimmer. Als er in der Tür steht dreht er sich nochmal um: »Wir haben deine Familie verständigt. Sie ist unterwegs.«

Sahra

»Wir sind gleich da«, sagt meine Mutter in den Hörer und legt auf. »Das war das Krankenhaus, Jan ist aufgewacht« Sie ist glücklich, wir alle sind das. Er hatte vor zwei Tagen einen Unfall beim Fußball spielen. Ich nehme an, dass er das von nun an lassen muss. Ich fand es eigentlich von Anfang an schlecht, dass er so viel Sport macht, aber unsere Eltern fanden es gut, da Jan ziemlich zum zunehmen neigt. Ich wusste von Anfang an, dass Sport nicht gut für ihn ist, aber auf mich hört hier ja niemand. Jedenfalls bin ich glücklich, dass es ihm wieder besser geht.

Jan

Ungefähr zwanzig Minuten Später kommt meine Familie. Sie ist scheinbar glücklich, dass bei mir alles in Ordnung ist. Dabei ist nichts in Ordnung, gar nichts! Ich kann nicht mehr Fußball spielen. Wie soll ich das aushalten? Das ist doch mein Leben! Ich verbringe meine komplette Freizeit auf dem Platz, gehe auf eine Sportschule, alle meine Freunde spielen Fußball und jetzt kann ich das nicht mehr. Ich verliere doch alle meine Freunde! »Das wird schon wieder«, sagt meine große Schwester, kommt zu mir und umarmt mich.
Einen Monat später darf ich wieder nach Hause. Ich muss mich aber schonen, darf quasi nicht aufstehen und zur Schule sowieso nicht. Meine Schwester hat keine Schule mehr und kümmert sich, neben ihrer Ausbildung, jetzt ausgezeichnet um mich. Meine Eltern müssen beide arbeiten und sind deswegen kaum zu hause. Meine Freunde kommen mich fast täglich besuchen. Wir zocken dann immer, weil ich ja momentan noch nicht aufstehen darf. Wenn ich alleine bin zocke ich auch immer, weil es die einzige Beschäftigung ist, die ich habe. Wenn ich mal nicht zocke, esse ich meistens. Meine Schwester ist eine sehr gute Köchin und kocht sehr gerne und vor allem sehr lecker.
Momentan fühle ich mich trotz den Umständen gut. Ich kann mich mit dem Essen und Zocken ganz gut von meinem Problem, dass Fußball spielen nun für's erste vorbei ist, ablenken. Aber das kann doch kein Dauerzustand werden, oder?

Sahra

Er ist wieder zu Hause, mein kleiner Bruder. Und er hat einen ziemlich großen Appetit bekommen, seitdem er nicht mehr Fußball spielt. Ich glaube, dass sich das bald auch an seinem Körper bemerkbar machen wird. Momentan habe ich neben der Ausbildung Zeit mich um meinen Bruder zu kümmern. Ich koche für ihn, immer das was er mag und immer mehr als genug. Ich bringe ihm alles, damit er nicht aufstehen braucht und wenn er doch mal aufstehen muss, helfe ich ihm. Er denkt wahrscheinlich, dass ich das alles mache, weil er sich schonen muss, dabei habe ich ganz andere Pläne mit ihm.

J

Es ist ein Dauerzustand. Doch jetzt, noch drei Wochen später, bemerke ich langsam einen Unterschied an mir. Es fühlt sich alles viel weicher an und meine Kleidung wird immer enger. Meine Schwester meint, es sei normal und ich solle mir keine Sorgen machen. Sie meint, dass ich das schon wieder abtrainieren würde, wenn ich mich nicht mehr schonen müsste.
Aber das fühlt sich gerade komisch an. Ich war noch nie wirklich schlank, aber ich hatte auch noch nie einen sichtbaren Bauchansatz. Ich war zwar immer der dickste in meiner Gruppe und mein Trainer machte sich schon Gedanken darüber, aber jetzt ist das ja noch extremer. Ich will gar nicht wissen, wie er reagieren würde, wenn er mich jetzt so sehen würde. Aber das kann ihm jetzt auch egal sein, da ich momentan eh nicht Fußball spielen darf.
Meine Kumpels kommen auch immer seltener, da es ihnen langweilig wird, immer nur zu zocken. Mir wird es auch langsam langweilig, da ich alle meine Spiele schon durchgespielt habe. Also bin ich jetzt weniger am Zocken und noch mehr am Essen. Das hilft aber auch so gut gegen Langeweile.

S

Nach nur drei Wochen macht sich eine deutliche Wölbung seiner Körpermitte bemerkbar. Seine Kleidung wird immer enger und setzt seinen Körper gut in Szene. Ich werde aber mal mit unseren Eltern reden, dass sie ihm neue Klamotten kaufen, obwohl ich sicher bin, dass sie ihm nicht lange passen werden.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass seine Freunde ihn immer seltener besuchen kommen. Und aus langeweile scheint er nun noch mehr zu meinen Leckereien zu greifen. Mal sehen wie sich das an seinem Körper zeigen wird..

J

Es sind nochmal einige Wochen vergangen und nun ist es zwei Monate her, dass ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Der Arzt will sich meinen Fuß nochmal anschauen, ob alles gut ist. Es muss alles gut sein, ich habe doch die Bettruhe eingehalten.
Der Arzt wirkt geschockt als er mich sieht. Ich verstehe nicht warum. Ich habe halt ein kleines bisschen zugenommen, aber das ist doch normal, wenn man sich nicht bewegen darf, oder? Der Arzt bittet mich auf die Waage. Ich darf übrigens schon wieder ein wenig laufen, mit Krücken. Aber meine Schwester sorgt gut dafür, dass ich das zu hause nicht muss, mein Fuß muss ja schließlich geschont werden.
»75«, liest mein Arzt von der Waage ab. Moment mal! 75?! Das kann doch gar nicht sein! Als ich aus dem Krankenhaus kam hatte ich sechzig Kilo. Das weiß ich ganz genau. Und ich bin nur 1.67 groß.. Das heißt ich habe jetzt um die zehn Kilo Übergewicht! Das ist schlimm! Vor allem für einen Sportler! Moment.. Bin ich das überhaupt noch? Sportler sind doch nicht dick. Und außerdem kenne ich mich genug aus um zu sagen dass das zusätzliche Gewicht auch sicher nicht gut für die Genesung von meinem Fuß ist. Man, warum habe ich mich nur so gehen lassen?! Das darf als Sportler nicht passieren! Am besten fange ich gleich morgen mit einer Diät an! Nein, warte.. Morgen habe ich Geburtstag. Und am Geburtstag gibt's Torte, Geburtstagstorte darf nicht verschoben werden.
Ich blicke zum Arzt, er sieht mich vorwurfsvoll an: »Du weißt das jede zusätzliche Belastung dafür sorgen kann, dass dein Fuß sich nicht richtig erholt, oder?« Ich nicke. »Dann weißt du auch, dass das dafür sorgen kann, dass du nie wieder Fußball spielen kannst?« Ich bin geschockt. Klar weiß ich das, aber es ist schon hart das so zu hören. Ich atme auf. »Klar weiß ich das. Aber sagen sie mir doch, wie man sich fit halten soll, wenn man sich nicht bewegen darf!« »Dann musst du einfach weniger und vor allem gesünder Essen.« »Hmm«, mache ich nur.

S

Echt Süß. Mein kleiner Bruder hat in den zwei Monaten satte fünfzehn Kilo zugenommen. Meine Methode scheint Wirkung zu zeigen. Er hat einen ziemlich süßes Bäuchlein bekommen, dass sich immer hin und her bewegt beim Gehen und aufstehen. Ich hoffe, dass er nicht ans diäten denkt nachdem er gemerkt hat, dass er so viel Speck angesetzt hat.
Aber morgen ist erstmal sein Geburtstag. Ich habe schon etwas geplant. Es wird eine schöne, große, und vor allem kalorienreiche, Buttercremetorte geben, nur für ihn. Mir ist klar, dass er niemals alles allein essen könnte, aber trotzdem soll für ihn mehr als genug da sein. Mein kleiner Bruder wird schließlich nur ein mal siebzehn.

J

Heute ist es endlich soweit. Ich habe Geburtstag. Ich kann zwar nicht feiern und auch niemanden einladen, da alle meine Freunde Schule haben. Dafür hat mir meine Schwester gerade, zum Frühstück, eine leckere XXL Buttercremetorte serviert. Diese steht immer noch vor mir. Ein Stück fehlt schon, das habe ich schon gegessen. Die Torte ist einfach extrem lecker.
Aber ich will gar nicht daran denken, wie viele Kalorien ich in mich reinschaufel. Auf einmal werde ich ganz melancholisch. Leider bekomme ich noch mehr Hunger, wenn ich deprimiert bin. »Ich gehe jetzt« höre ich meine Schwester rufen. Sie wird erst heute Nachmittag wiederkommen.
Da ich nichts besseres zu tun habe widme ich mich wieder meiner Torte. Nach ungefähr einer Stunde sind zwei weitere Stücken der Torte in meinem Bauch verschwunden. Die Torte ist wirklich riesig. Mein Magen spannt schon total, mein Bauch tut weh und wirkt ein wenig angeschwollen. Aber irgendwie ist das auch ein angenehmes Gefühl, so voll zu sein. Es fühlt sich angenehm und wohl an. Es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.
Drei Stunden später habe ich ungefähr drei Viertel der Torte unten und es wird echt unangenehm. Ich habe durch den vollen Magen gerade ein bisschen Probleme beim Atmen, da er zu sehr auf meine Lunge drückt. Aber irgendwie fühlt es sich nach einer Herausforderung an. Könnte ich es wirklich schaffen, die komplette Torte zu essen? Und wenn ja, wie würde sich das anfühlen? Ich beschließe es zu versuchen.
Nach weiteren drei Stunden habe ich die komplette Torte aufgegessen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich nie wieder bewegen möchte. Mein Magen ist so voll, dass ich Angst habe, dass er platzt. Außerdem ist mein Bauch jetzt extrem angeschwollen. Mir ist ziemlich übel. Ich atme langsam und ein wenig unter Schmerzen. Ich bemerke auch, dass das ganze essen mich total müde und erschöpft macht. Ich schließe die Augen, nur ganz kurz...

S

»Ich bin wieder da«, rufe ich als ich die Haustür hinter mir schließe. Ich gehe ins Wohnzimmer und stelle meine Sachen ab. Hmm, mein Brüderchen hat noch gar nicht geantwortet. Ich gehe hoch in sein Zimmer, um nach ihm zu sehen. Er liegt in seinem Bett und schläft. Sieht eigentlich ganz niedlich aus. Ich sehe, dass die komplette Buttercremetorte aufgegessen ist. Hat er das wirklich komplett geschafft? Unvorstellbar, aber ziemlich niedlich. Das waren ca 10.000 Kalorien, die werden bestimmt gut an ihm aussehen.
Ich sehe mir ihn etwas genauer an. Er hat den Bund seiner Schlafanzughose unter seinen Bauch geschoben, scheinbar damit sie nicht mehr auf sein Bäuchlein drückt. Aber selbst da unten fällt auf, dass sie schon viel zu eng ist. Sein Oberteil ist hochgerutscht und bedeckt seinen Bauch nicht mal annähernd bis zur Hälfte. Sein Bäuchlein ist in der Magengegend total aufgebläht. Ich lächle und decke ihn zu.
Es ist erst 15.00 Uhr. Ich glaube, dass mein kleines Brüderchen noch etwas zum Abendessen braucht. Ich habe geplant ihm Spaghetti mit einer schönen, fetten Sahnesoße zu servieren. Am besten fange ich direkt mit dem Kochen an.

J

Ich öffne die Augen. Bin ich echt eingeschlafen? Scheinbar schon. Ich schaue auf mein Handy 17.00 Uhr. Ich habe zweieinhalb Stunden geschlafen. Ich wusste nicht, dass essen so müde machen kann. Ich lege die Hand auf meinen Bauch. Mein Magen wirkt immer noch aufgebläht und ist ganz Hart. Aber irgendwie habe ich schon wieder Hunger, eigentlich eher Appetit. Gerade, wenn ich den wohlriechenden Duft aus der Küche wahrnehme. Es riecht nach Spaghetti und nach Sahnesoße.
Ich höre Schritte auf der Treppe. Kurz danach steht Sahra auch schon in meinem Zimmer und hat eine riesige Schüssel mit Spaghetti. Ich lecke mir über die Lippen. Alles was meine Schwester zubereitet schmeckt einfach nur köstlich, da kann man sich doch gar nicht zurückhalten. Obwohl mein Magen noch extrem voll ist und schmerzt kann ich es nicht lassen diese leckeren Spaghetti zu essen.

S

Ich bin echt beeindruckt. Mein Brüderchen hat erst heute Vormittag eine komplette, große Buttercremetorte verputzt und isst jetzt schon wieder als hätte er Tagelang nichts gegessen, obwohl sein kleines Bäuchlein immer noch total aufgebläht ist. Ich merke, dass er langsamer isst, er scheint schon ziemlich stopfen zu müssen. Wenn er wüsste wie viel ich noch unten in der Küche habe.
Er ist mit seiner ersten großen Schüssel fertig. Ich nehme die Schüssel, gehe in die Küche und gebe eine ordentliche, große Portion in die Schüssel. Mein Bruder wundert sich, dass ich ihm wieder was gebracht habe, aber trotzdem isst er brav weiter, obwohl er scheinbar schon echt damit kämpft. Aber er hört nicht auf, zu essen.

J

Mein Magen spannt immer mehr und wird immer mehr gedehnt. Ich kämpfe mich gerade durch das letzte bisschen meiner zweiten Schüssel Spaghetti. Ich unterdrücke die Schmerzen und esse weiter. Es schmeckt einfach viel zu gut als dass ich aufhören könnte. Die Soße liegt schwer im Magen, scheinbar ist sie sehr fettig. Als ich mir die letzte Gabel in den Mund gesteckt und runter geschluckt habe muss ich erstmal aufatmen. Das Atmen fällt mir schwer und das scheint auch meiner Schwester nicht entgangen zu sein. Normalerweise wäre mir das peinlich, mich vor ihr so vollzufressen, aber scheinbar stört es sie nicht.
Sahra kommt wieder. Mit einer weiteren Schüssel Spaghetti. Ich habe keine Ahnung, wie ich die noch runterkriegen soll. Ich bekomme Panik, das schaffe ich doch nie! »Keine Sorge«, sagt meine Schwester lächelnd, »wenn du die Schüssel aufgegessen hast, hast du schon die Hälfte geschafft.« Was?? Erst die Hälfte?!! Ich habe jetzt schon das Gefühl als würde ich platzen. Wenn ich jetzt noch den ganzen Rest esse passiert das vielleicht wirklich. Wie soll ich ihr nur beweisen, dass ich nicht mehr kann?

S

Er wirkt panisch als ich ihm sage, dass er erst nach der Schüssel die Hälfte geschafft hat. Kann ich auch mehr als verstehen. Die Schüsseln sind auch riesig, jeweils fünfhundert Gramm. Insgesamt habe ich drei Kilo Spaghetti, die zusammen um die sechstausend Kalorien haben, gekocht. Er wirkt ziemlich gequält, aber irgendwie scheint es ihm trotzdem noch zu schmecken. Wenn er die drei Kilo Spaghetti geschafft hat, lasse ich ihn für heute erstmal in Ruhe. Dann hat er unfassbare sechzehntausend Kalorien heute geschafft das ist echt extrem viel und total toll.
Ich sehe, dass er immer langsamer isst und nach ein paar weiteren Gabeln das Essen komplett einstellt. Ich gehe zu ihm. Seine dritte Schüssel ist noch halb voll. »Alles okay?«, frage ich ihn. »Es geht. Mein Bauch tut ziemlich weh..« Er atmet schwer, sein Schnaufen klingt sehr sexy. »Leg' dich mal hin«, sage ich zu ihm. Er legt sich hin und sein Bäuchlein steht fest nach oben. Ich lege meine Hand darauf und mache kreisende Bewegungen mit leichtem Druck. Nach wenigen Minuten scheint es ihm schon wieder etwas besser zu gehen. Ich decke ihn bis zu den Schultern zu und gebe ihm einen Kuss auf die Stirn. Ich bringe ihm die Spaghetti wieder in Reichweite und er greift, liegend, wieder genüsslich zu. Er wirkt zwar immer noch leicht gequält, aber er isst weiter und hat auch bald die Schüssel komplett aufgegessen. Ich bringe ihm natürlich direkt wieder eine neue, seine Vierte.

J

Mein Bauch tut weh, mein Magen schmerzt. Trotz der Bauchmassage meiner Schwester tut er nach einer weiteren ganzen Schüssel wieder total weh. Dreieinhalb Schüsseln Spaghetti sind halt einfach ziemlich viel. Und außerdem war ich noch ziemlich voll von der ganzen Torte. Aber gleichzeitig kann ich auch nicht aufhören zu essen. Es schmeckt einfach total gut und macht richtig süchtig. Ich esse einfach weiter, obwohl mir sogar schon schwindlig wird, davon. Ich versuche langsam und tief zu atmen.

S

Der Unfall ist nun schon drei Monate, also ein Viertel Jahr, her. In dem Monat nach seinem Geburtstag hat er noch viel mehr gegessen, als ohnehin schon. Seine Klamotten sind mittlerweile wieder total eng und die Nähte spannen ziemlich. Unsere Eltern sprechen ziemlich oft mit mir darüber, dass es ziemlich unreif ist, dass er sich dermaßen gehen lässt und stellen fest, dass sie auch bald wieder neue Klamotten kaufen müssen. Mittlerweile läuft er wieder, wenn auch nur auf Krücken und er kann auch wieder beim gemeinsamen Frühstück, und Abendessen, dabei sein. Gerade essen wir Frühstück, es ist Freitag morgen. Unsere Eltern müssen gegen 10.00 Uhr los und um 13.00 Uhr kommt dann der Arzt nochmal vorbei.

J

Wir frühstücken gerade, leider ist es kein angenehmes Frühstück. Ich bekomme bei meinen Eltern immer viel zu wenig, aber wenigstens gibt mir meine Schwester danach immer noch einmal Frühstück, wo ich mich dann nicht zurückhalten muss. »Es ist echt nicht in Ordnung, dass dich so gehen lässt!«, sagt mein Vater vorwurfsvoll, »wenn du so weiter machst müssen wir dich noch auf Kur schicken!« Ich bekomme Panik. Ich will nicht in so ein komisches Abnehmcamp. Klar will ich abnehmen, aber momentan ist es so bequem, nichts zu tun und den ganzen Tag zu essen. Heute Nachmittag kommt nochmal der Arzt. Wenn ich Glück habe, darf ich auch wieder zur Schule gehen. Ich ignoriere die weiteren Aussagen meiner Eltern einfach.

S

Der Arzt ist gerade gekommen. Er sieht meinen Bruder total schockiert an. Dieser schämt sich scheinbar ein wenig dafür, dass ihm so ungeniert auf seine Körpermitte gestarrt wird. Der Arzt stellt die Waage auf den Boden. Jan steigt darauf. Die Waage zeigt 87.9 an. Also nochmal über zwölf Kilo in einem Monat. Er wirkt geschockt. Ich bin total Happy, bei der Zunahme.
Der Arzt meint, dass er trotzdem am Montag wieder in Schule gehen kann, aber er stellt ihm natürlich eine Sportbefreiung aus. Für einen Monat. Danach sollte es ihm besser gehen, für Sport.
Der Arzt ist wieder weg und der Magen von meinem kleinen Bruder knurrt schon ziemlich. »Wir könnten zu McDonald's gehen«, schlage ich ihm vor. Er stimmt zu.
Nach zehn Minuten Autofahrt sind wir angekommen. Ich parke den Wagen, steige aus und bestelle Essen für mein Brüderchen, weil ich ja weiß was er mag. Mit fünf großen Tüten komme ich wieder. Fünfzehn Burger, dreimal zwanziger Nuggets und zwanzig Portionen Pommes. Dazu gibt es ca fünf Liter Cola. Er isst langsam und genießt es, zu essen. Nach ungefähr einer Stunde ist die gesamte Mahlzeit in seinem Bäuchlein verschwunden.

J

Ich kann es echt nicht glauben - Ich habe schon wieder so viel gegessen! Und das obwohl ich gerade zwölf Kilo in nur einem Monat zugenommen habe.. Wir waren gerade bei McDonalds und mein Bauch ist wieder bis zum Anschlag gefüllt. Mir ist ein wenig übel, zum Glück fährt meine Schwester aber langsam und vorsichtig, so geht es mit der Autofahrt trotz der Übelkeit. Außerdem fühlt sich dieser volle Bauch total gut an.
Montag muss ich wieder zur Schule gehen. Ich habe etwas Angst, weil ich das frühe aufstehen und die Hausaufgaben und alles gar nicht mehr gewohnt bin, aber so schlimm wird das schon nicht...

S

Mein kleiner Bruder muss heute wieder zur Schule und weil meine Eltern keine Zeit mehr hatten neue Klamotten zu kaufen, muss er mit ziemlich engen Klamotten zur Schule gehen. Unsere Mutter ist schon auf Arbeit und da unser Vater noch schläft kann ich meinem Brüderchen ein schönes, kalorienreiches Frühstück machen. Er bekommt Pancakes mit Nutella. Einen schönen, großen Stapel. Als er gerade bei den letzten beiden ist kommt unserer Vater runter und meckert mich an, dass er doch so was nicht essen darf. Dann geht er wieder schlafen. Ich habe nochmal einen etwas größeren Stapel vorbereitet, den mein Bruder jetzt auch noch bekommt. Er isst schon etwas langsamer, scheint wohl schon voll zu sein, aber trotzdem ist er auch kurz darauf mit dem zweiten Stapel durch.
Die Schule von meinem Bruder ist knapp zwei Kilometer entfernt. Unsere Eltern meinen, er soll den Weg laufen - Bewegung tut ihm gut. Aber trotzdem fahre ich ihn, er ist doch noch viel zu schwach, um den ganzen Weg zu gehen. Außerdem ist er ziemlich vollgestopft - da geht laufen sowieso nicht.

J

Ich bin nach Monaten endlich wieder in der Schule. Als ich über den Schulhof gehe, höre ich es überall hinter mir tuscheln. Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich auch bei meinen Freunden angekommen. Sie schauen mich erstmal etwas ungläubig an. Nach peinlichen Momenten unterbricht Jonas die Stille: »Du hast es dir aber gut gehen lassen!« und klatscht mir leicht auf meinen Bauch. Ich bin peinlich berührt und sage nichts. »Macht doch nichts«, sagt Mirko, »das hast du schon bald wieder abtrainiert!« Ich schlucke. Momentan habe ich echt Angst wieder Sport zu machen. Der Unterricht verläuft ganz normal, aber in den Pausen bekomme ich ständig Beleidigungen zu hören. Außerdem haben die hier nichts gutes zu essen, nur gesunden Kram. Kaum zu glauben, dass ich vor ein paar Monaten noch so was gegessen habe.
Als ich um 13.00 Uhr aus dem Schultor komme bin ich komplett ausgehungert und deprimiert. Umso glücklicher bin ich, meine Schwester mit dem Auto zu sehen. Meine Kumpels sind beim Fußball Training, aber ich wollte nicht hingehen, will den Trainer noch nicht wiedersehen..

S

Mein Brüderchen wirkt ziemlich niedergeschlagen. Als ich ihn frage, wie sein Tag war, sagt er nur, dass er nicht darüber reden will. Auch in Ordnung. »Hast du Hunger?«, frage ich ihn. Er lächelt und nickt. Auch wenn er irgendwie traurig wirkt. Wir fahren zu einem XXL Restaurant. Da gibt es alles, was mein keines Brüderchen braucht.
Wir setzen uns an einen Tisch und ich frage ihn was er haben möchte. Er nimmt Schnitzel, er nimmt immer Schnitzel. Aber heute bestelle ich nicht, wie sonst, ein normales sondern ein XXL Schnitzel. tausendzweihundert Gramm sagt die Speisekarte. Trinken tut er Cola, einen Liter.

J

Wir sind in einem XXL Restaurant und mein Schnitzel kommt gerade. Es ist riesig, der Teller ist überfüllt mit Pommes und die Cola, die neben mir steht, ist riesig. Aber ich bin so frustriert, dass ich trotzdem schnell, ohne nachzudenken Esse. Als ich fertig bin  bestellt mir Sahra das gleiche nochmal, ich hab gar nicht mitgezählt wie oft schon. Alle starren mich komisch an und ich werde dadurch nur so sehr frustriert, dass ich noch schneller und noch mehr esse. Irgendwann kann ich dann aber beim besten Willen nicht mehr.

S

Nach fünf Portionen hört er auf zu essen, also hat er jetzt sechstausend Gramm in seinem kleinen Bäuchlein. Er lehnt sich zurück, dabei rutscht sein Pulli hoch, und weil die Hose auch nicht mehr über den Bauch geht sieht man einen schönen Streifen Speck. Ich lächle, bei dem Gedanken daran, wie viel er zugenommen hat. Ich zahle und mühsam schleppt er sich ins Auto.
Zu hause angekommen warten unsere Eltern schon. »Wo wart ihr?«, fragt meine Mutter vorwurfsvoll. Wir schweigen. Ich finde es alles andere als gut, von unseren Eltern, dass sie ihn auf Diät setzen. Es herrscht Stille. Das einzige was man hört ist sein Atem, den man hört, weil sein Magen dermaßen an die Lunge drückt. Er setzt sich auf die Couch. Im Sitzen sieht er noch dicker aus als im Stehen, es ist echt unglaublich, wie viel er zugenommen hat.

J

Ich stehe gerade im Badezimmer auf der Waage. Sie zeigt 91.5 Kilo. Das heißt, ich habe drei Kilo in nur einer Woche zugenommen. Ich steige von der Waage und stelle mich nackt vor den Spiegel. Meine Beine sind gefühlt doppelt so dick wie noch vor dem Unfall. Mein Bauch hängt schon etwas und ist mit sehr vielen von diesen Streifen überseht, auch meine Brust ist jetzt total gepolstert. Ich habe sogar schon richtige Männertitten und da sind auch solche Streifen drauf. Ich fühle mich ekelhaft, mit dem ganzen überflüssigen Gewicht. Ich habe fast 30 Kilo zu viel. 
Heute geht meine Mutter mit mir einkaufen. Neue Klamotten und auch gleich Sportzeug, weil ich ja bald wieder mitmachen muss.
Wir sind gerade einkaufen. Meine Mutter hat mir ein paar Teile in verschiedenen Größen in die Umkleidekabine gebracht. Nur die größte Größe passt, das ist 2XL, ich schäme mich ziemlich dafür. Die XL hat zwar auch gepasst, aber die ist schon etwas enger, da nehme ich lieber die etwas größere. Wir kaufen zwei Jeans, vier Pullover, zwei Jogginghosen und noch zwei Shirts für Sport.
Ich bin froh, als ich endlich wieder zu hause bin. Ich gehe direkt in mein Zimmer und habe nicht mehr vor heute nochmal aus meinem Zimmer zu kommen. Es klopft an meiner Tür und meine Schwester kommt rein. Sie hat eine riesige Tüte dabei. Sie setzt sich zu mir aufs Bett: »Ich hab gehört, dir geht's nicht so gut..?« Ich nicke nur. Sie packt ihre Tüte aus und darin sind extrem viele Leckereien. Burger, Pommes, Schnitzel, Nuggets und eine große Flasche Ketchup.
Ich bin total happy und fange an, einfach zu essen. Das mache ich mittlerweile immer, wenn ich traurig bin. Nach kurzer Zeit ist mein Magen wieder komplett überfüllt. Ich weiß auch nicht warum, aber es gibt mir immer so ein gutes Gefühl zu essen, selbst wenn mein Magen schmerzt. Aber das kann nicht ewig so weiter gehen. Ich bin doch schon viel zu dick...

S

Ich bin echt begeistert was aus meinem kleinen Bruder geworden ist. Obwohl er jetzt wieder beim Sport mitmachen muss, denke ich nicht das er seine Wohlfühlkilos so schnell wieder verlieren wird. Ich probiere einfach weiter für ihn da zu sein, er scheint es ja zu mögen wenn ich ihm Essen mitbringe. Also darf er sich auch weiter sein Bäuchlein vollschlagen. Unsere Eltern bekomme ich sicher auch noch besänftigt, schließlich ist er doch so glücklich beim essen.

J

Es gibt eine gute Nachricht zu verkünden, meine Eltern fahren für drei Wochen in den Urlaub! Dieses mal sogar alleine, sie müssen sich von uns erholen, hatte meine Mutter zu mir gesagt. Ich fragte mich zwar wieso sie sich erholen mussten, wenn ich gerade wieder gesund geworden war, aber das ist ihre Sache. Ich sehe nur die gute Seite, so kann ich meinem Hunger freien Lauf lassen. Zwar spielte ich jetzt wieder beim Sport mit, aber drei Schlemmerwochen konnte ich mir schon gönnen. Was meine Schwester wohl dazu sagt?

S

Ist das zu glauben? Meine Eltern fahren ohne uns weg, es sind also perfekte Zeiten für meinen Bruder gekommen um nochmal ordentlich zuzuschlagen. Natürlich muss so was gut geplant werden, immerhin sind drei Wochen ja nicht soviel Zeit, aber ich hab da eine gute Idee. Ich muss die Vorräte täglich auffüllen, damit bei ihm nicht der Eindruck entsteht, dass nichts mehr da wäre. 

J
Unsere Eltern haben sich heute morgen verabschiedet, jetzt sind meine Schwester und ich erstmal das ganze Wochenende alleine, wirklich Lust was zu unternehmen habe ich eigentlich nicht. Bleibe erstmal an der Konsole und spiele ein bisschen mal sehen was der Tag zu bringt, was essen wäre eine gute Idee. Obwohl es bestimmt besser wäre, draußen ein bisschen Sport zu machen, immerhin muss ich ja am Montag in die Schule und auch zum Sport. Ich warte einfach ob sich einer von meinen Freunden meldet, wenn nicht kann ich auch einfach den ganzen Tag vor der Konsole verbringen.

S

Ich habe gesehen dass mein Bruder gerade in seinem Zimmer sitzt und zockt, allerdings habe ich keine Leckerei in seiner nähe gesehen. Als große Schwester will ich ja nicht das er mir in den drei Wochen verhungert, also hohle ich gleich mal ein paar Snacks aus der Küche für ihn. Schokolade, Chips und ein paar Tüten Gummibärchen sind sicher ein guter Anfang. Ich muss es nur schaffen das er sein Zimmer nicht verlässt, Bewegung würde meinen Plan zunichte machen. Jetzt bringe ich ihm erstmal das Essen hoch und frage am besten direkt ob ihm noch etwas fehlt, so schaffe ich es vielleicht ihm seine Beine zu ersetzen, schließlich ist ja Wochenende da kann er ruhig in seinem Zimmer entspannen.

J  

Meine Schwester hat mir gerade Süßkram gebracht und ist gerade dabei eine Cola zu holen, echt nett von ihr mich so zu bedienen. Aber ich habe auch schon wieder einen Hunger, beim zocken bekomme ich gar nicht mit was ich alles so in mich hinein esse. Hier noch Schokolade und da noch eine Tüte Chips. Herrlich dieses Leben wenn die Eltern weg sind. Trotzdem hoffe ich das ich nicht zu viel zunehme, sonst muss ich schon wieder neue Sachen kaufen, wenn meine Eltern zurückkommen und das würde meine Mutter wohl nicht verkraften.

S
Er hat sich natürlich total gefreut das ich ihn so bediene. Ich finde es auch echt bemerkenswert wie schnell er mittlerweile essen kann. Bin gerade kurz an seinem Zimmer vorbei als ich zur Toilette gegangen bin und hab gesehen, dass fast das gesamte Essen schon wieder leer ist. Echt süß wie gefrässig er geworden ist, natürlich bringe ich ihm gleich einen ordentlichen Nachschlag, in der Küche habe ich gerade eine Torte gesehen die unsere Eltern wohl vergessen haben, die werde ich ihm servieren.

J
So schnell kann das gehen, kaum hat mir meine Schwester was zu essen vorbeigebracht, ist es schon wieder leer. Jetzt entspanne ich mich erstmal, mein Magen muss verdauen. Bis jetzt hat sich immer noch keiner von meinen Freunden gemeldet, dann werde ich heute wohl zuhause bleiben, vielleicht mache ich noch was mit meiner Schwester, sie scheint ja auch den ganzen Tag zuhause zu verbringen.
Sie kommt gerade rein, doch was hat sie da in der Hand, ist das etwa eine Torte? Ich lächle und sage augenzwinkernd zu ihr: »Mein Geburtstag ist doch schon vorbei und Deiner kommt erst noch, warum die Torte?« Sie lächelt zurück und antwortet: »Da hast Du schon recht, allerdings stand die unten in der Küche und wird auf jeden Fall schlecht sein, wenn unsere Eltern zurück kommen. Deshalb dachte ich das Du sie vielleicht essen magst?«
Ich strecke meine Hände nach der Torte aus und stellte sie neben mich. Ich muss die ja nicht sofort essen, erst wenn ich wieder Appetit habe. 

S
Die Torte ist bei ihm ziemlich gut angekommen, auch wenn er sie erstmal zur Seite gestellt und noch nicht probiert hat. Ich bin aber zuversichtlich das sie heute noch leer werden wird. Da es vermutlich etwas Zeit braucht, werde ich schon mal überlegen was ich ihm heute Abend zubereiten kann. Vielleicht fahre ich auch einfach zum Goldenen M, das geht am schnellsten. Obwohl ich schon Lust habe, mal wieder was deftiges zu kochen, aber dafür ist sicher noch genug Zeit.

J
Habe nur ich das Gefühl oder guckt mich die Torte an? Appetit habe ich auch wieder, also gönne ich mir jetzt einfach ein Stück. Herrlich, wie der Zucker auf meiner Zunge zergeht, da schneide ich mir direkt noch ein Stück ab. Eigentlich habe ich auch gar kein Hunger, aber Essen vertreibt einfach wunderbar die Langeweile. Ich mache auch gerade eine Pause vom spielen und was eignet sich da besser als ein oder zwei Stück Torte? Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich schon wieder ziemlich voll bin, aber egal ich muss mich ja nicht bewegen.

S
Jan wird sich heute wohl nicht mehr wirklich bewegen, ich konnte gerade einen kurzen Blick in sein Zimmer erhaschen und er hat doch tatsächlich bereits mit der Torte angefangen. Mal sehen wie viel er bis heute Abend schafft. Ich werde ihm natürlich trotzdem später noch eine Mahlzeit servieren, immerhin sind unsere Eltern nicht da, dass muss genutzt werden. Er wird Burger, Nuggets, Eis und Pommes vom Goldenen M bekommen, ich kann ihm auch morgen noch was kochen.

J
Gerade schneide ich mir mein fünftes Stück Torte ab, ich kann einfach nicht aufhören. Alles was mir meine Schwester serviert muss ich einfach essen. Wenn ich mir meinen Bauch so angucke, dann hat sie mir schon echt viel gebracht. Mittlerweile glaube ich auch, dass sie mich versteht, sonst würde sie mir kaum immer solche Monster Portionen überlassen. Aber ich habe damit kein Problem, ich liebe Essen und bin froh das sie mir gezeigt hat, wie lecker das sein kann. Ich habe vorher gar nicht gewusst wie gut es tut, so richtig schön vollgestopft zu sein. Vorallem wird mein Bauch immer schöner, ich kann schon richtig mit ihm spielen, wenn ich nicht gerade voll bin. Allerdings bin ich das ziemlich oft, aber dann wächst er auch und das finde ich eigentlich nicht so schlimm.

S
Damit ich herausfinden kann wie weit er bereits mit der Torte ist, bringen ich ihm jetzt Cola aufs Zimmer. Als ich die Tür öffne, sehe ich wie er an seinem Bauch herumfasst, echt niedlich. Ich sage auch direkt zu ihm: »Lass Dich nicht stören, ich wollte Dir nur Cola bringen!« In diesem Moment fängt mein Auge die Torte ein, es ist bereits über die Hälfte weg. Es ist echt bemerkenswert, welche Mengen er bereits scheinbar ohne große Anstrengung schafft. Bevor ich das Zimmer verlasse, informiere ich ihn über sein Abendessen. Als ich Goldenes M sage, beginnen seine Augen zu leuchten, ich scheine, wie immer, seinen Geschmack getroffen zu haben.

J
Sahra hat mir gerade gesagt, dass sie heute Abend noch zum Goldnen M fährt, um mein Abendessen zu holen. Es scheint als würde sie mir meine Wünsche von den Lippen ablesen, echt doof das ich am Montag schon wieder zur Schule muss, ich würde gerne wieder den ganzen Tag zu Hause bleiben und essen. Vielleicht hat sie eine Idee was ich da machen könnte, es wäre schon hilfreich die Sportbefreiung zu verlängern, weil das wird echt schlimm werden, wieder Fußball zu spielen. 

S
Es ist kurz vor sieben, Zeit fürs Abendessen. Als ich mich bei ihm verabschiede, sehe ich das er doch tatsächlich die ganze Torte schon verputzt hat. Er sagt mir sogar das er schon richtig Lust aufs Abendessen habe. Also steige ich ins Auto und fahre zum Goldenen M, um mein Brüderchen statt zu kriegen, sind doch schon größere Mengen nötig, meine Bestellung ist wohl mit Abstand die größte. Um keine Zeit zu verschwenden, benutze ich immer den Mdrive. Zuhause angekommen bringe ich die Tüten direkt auf sein Zimmer, wo Jan sich genüsslich zuerst an die Burger macht.

J 
Meine Schwester hat gerade die Tüten vom Goldnen M in mein Zimmer gebracht, es ist echt viel, ob ich das schaffe? Mein Magen ist immer noch etwas voll von der Torte, aber ich will sie nicht enttäuschen, also beginne ich mit den Burgern. Es dauert schließlich auch echt lange, bis das ganze Essen weg ist. Ich massiere mir meinen Bauch immer wieder und probiere ruhig zu atmen, mehr als einfach nur zu sitzen schaffe ich aber auch nicht. In diesem Moment habe ich Zeit den Tag nochmal vor meinem inneren Augen zu sehen, es schockiert mich schon, wieviel ich heute wieder gegessen habe. Auch wenn ich meine Bauch immer mehr zu schätzen weiß.

S
Unsere Eltern sind nun schon seit zwei Wochen nicht da, ich musste meinem Bruder bereits einmal komplett neu einkleiden! Sein letztes Ergebnis auf der Waage waren 121 kg, echt schön zu sehen, wie meine Methoden wirken! Ein normaler Laden wie M&H reicht dafür allerdings nicht mehr aus, dort wird seine Größe nicht geführt. Ihn hat das schwer getroffen, immerhin ist er auf einer Sportschule. Die hat sich auch schon beschwert, Jan hat mir einen Zettel gegeben, auf welchem unsere Eltern zum Gespräch gebeten werden. Da sie aber gerade nicht da sind, habe ich beschlossen dorthin zu gehen. 

J
Meine Schule möchte mich nicht mehr haben! Ich bin ihnen zu dick geworden, zugegeben habe ich auch gar keine Lust mehr auf Fußball spielen. Meine Freunde mögen mich auch nicht mehr, weil ich einfach nicht mehr so aussehe wie sie. Echt schlimm wie oberflächlich unsere Welt doch ist! Das Gespräch mit meinem Trainer führt zum Glück meine Schwester und nicht meine Mutter, wer weiß wie das enden würde. Überhaupt bin ich gespannt was meine Eltern dazu sagen werden, das ich die Schule wechseln muss. Doch ihnen das zu sagen hat ja noch eine Woche Zeit, bis jetzt ahnen sie noch nichts. 

S
Heute ist Montag, am Sonntag kommen unsere Eltern zurück. Um drei habe ich das Gespräch in der Schule, es passt gut, mein Bruder hat auch um kurz nach halb vier Schluss, dann kann ich ihn, wie immer mit dem Auto nach Hause fahren. Das Treffen wird mit seinem Trainer stattfinden, ich habe mir vorgenommen ihm einfach die Wahrheit zu sagen, Jan isst gerne und daran ist absolut nichts schlecht. Nur weil er deswegen nicht mehr diesen total übertriebenen Leistungsport machen will, ist er schließlich kein schlechterer Mensch.

J
Ich bin froh, dass meine Schwester heute mal mit meinem Trainer spricht, er trimmt mich schon viel zu lange zu Höchstleistungen. Sie kann ihm ruhig die Wahrheit sagen, ich bin bald sowieso nicht mehr auf der Schule. Meinen Mitschülern habe ich auch überlegt so was zu sagen, doch bis jetzt war einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Wichtig wäre das schon, bei den Kommentaren die sie immer an den Kopf werfen. Zum Glück treffen sie mich aber nicht mehr so hart, einfach weil ich sie jeden Tag hören muss. Stattdessen freue ich mich auf das Essen, was mir meine Schwester nachher serviert.

S
Das Gespräch war so unfassbar klischeehaft das ich gar nicht weiter darüber nachdenken möchte, ich fahre lieber mit Jan nochmal in das XXL Restaurant, noch dürfen wir das ja. Wenn unsere Eltern in ein paar Tagen zurück sind, werden wieder andere Töne die Musik machen. Bis dahin möchte ich ihm das Leben so angenehm wie möglich machen und habe daher eine sehr schmackhafte Woche in Planung.

J
Unsere Eltern kommen morgen wieder, ich steige gerade das letzte Mal davor auf die Waage. Das Display überlegt kurz, dann zeigt es 128 kg an. Unglaublich wie viel ich schon wieder zugenommen habe. Ich schaue mir meinen Körper etwas genauer an, überall, vor allem am Bauch, habe ich diese Streifen. Meine Brust macht langsam, meiner Schwester Konkurrenz, doch nichts ist so groß wie mein Wanst, er hängt vor mir faul und ist so schön weich, wenn ich gerade nichts gegessen habe, was echt selten vorkommt. Ich habe zugegeben ein wenig Angst, was meine Eltern sagen werden wenn sie mich so sehen. Ändern kann ich es aber nicht mehr und will es auch gar nicht. 


- Fantasieanregendes Ende -

Die vorherige Geschichte war »Mein (fetter) Nachba.

Die nächste Geschichte »Eine (runde) Verführung« erscheint am 24. November 2017.

PS.: Auch mir ist bewusst, dass Übergewicht folgen für die Gesundheit mit sich bringt.
        Daher ist dieser Blog auch nicht dazu gedacht, zum Übergewicht zu ermutigen.

Freitag, 23. Juni 2017

Mein (fetter) Nachbar

Neu hier? Dann ließ bitte erst den Wilkommenspost, dann weißt Du ob die Geschichte Dir gefallen könnte (KLICK mich!).
- Eine Male Weight Gain Story von Coco und James Curvy -


Es war geschafft, ich war nun, mit achtzehn, endlich so weit, dass ich ausziehen konnte. Ich hatte es zwar bei meinen Eltern genossen, aber irgendwann, dachte ich, muss man auch auf eigenen Beinen stehen. Ich hatte gerade meine Ausbildung zum Hotelfachmann (eigentlich ja zur HotelfachFRAU) abgeschlossen und bekam somit genug Geld, um mir eine kleine, schöne drei Zimmer - Wohnung finanzieren zu können. Meine Eltern und mein Kumpel halfen mir bei dem Umzug. Ich blieb in Berlin, aber eben nicht mehr bei meinen Eltern, das war für mich ein großer Fortschritt.

Ich wohnte seit etwa zwei Wochen da, als plötzlich ein Mädchen vor der Haustür stand. Sie war ungefähr in meinem Alter, ein klein wenig größer und kam mir ziemlich bekannt vor. Sie hatte schwarze, glatte Haare, die bis etwas über die Schulter gingen. »Hi!« sagte sie und ging auf mich zu und streckte mir ihre Hand entgegen. »Ich bin Melanie, aber du kannst mich Mell nennen. Ich habe meinen Schlüssel zu Hause vergessen und mein Bruder, der einen zweiten Schlüssel hat, ist noch drei Stunden auf Arbeit. Ich will echt nicht aufdringlich sein, aber darf ich vielleicht kurz mit zu dir rein und die Zeit abwarten. Ich hab dich ja schon öfter hier gesehen« begrüßte sie mich. Ich hatte gerade nichts vor und da ich sowieso gerne neue Kontakte knüpfen wollte, fand ich es in Ordnung, so sagte ich »Ja gerne, ich bin übrigens Coco, albern, ich weiß.«

Ich schloss die Tür auf und wir gingen durch das Treppenhaus in den vierten Stock. Oben angekommen betraten wir meine Wohnung. Es war halbwegs aufgeräumt und es lagen nur ein paar Zeitschriften rum. Wir setzten uns an den Tisch und ich machte uns Kaffee.

»Wusstest du, dass die Wohnung von meinem Bruder direkt neben deiner ist?« sie sah mich fragend an. »Nein«, antwortete ich wahrheitsgemäß, »Und wo ist deine?« »Im sechsten, also ganz oben.« Ihr Handy vibrierte, sie schaute einige Sekunden aufs Display und ließ dann verlauten: »Die Nachricht ist von meinem Bruder. Er hat früher frei bekommen und fährt jetzt noch seine Freundin abholen und ist in ungefähr einer halben Stunde da.«

Wir unterhielten und verstanden uns auch direkt ziemlich gut. Sie war 19 und studierte Kunst, ihr Bruder arbeitete in einer Konditorei und wohnte wohl schon seit fünf Jahren hier. »Er ist damals, mit zwanzig, also vor fünf Jahren, hier eingezogen und seit drei Monaten lebt nun auch seine Freundin hier.«, erklärte Mell mir, »Ich selbst wohne erst seit drei Jahren hier, aber es ist eine schöne Gegend und recht preiswert, für die Lage. Allerdings müssen mir meine Eltern und mein Bruder etwas aushelfen, weil ich als Studentin ja nicht wirklich was verdiene.«

Kurz darauf klopfte es an meiner Tür. »Das muss Raphael sein«, meinte Melanie. Sie hatte ihm gesagt, dass wir bei mir sind.

Ich stand auf und ging zur Tür. Als ich die Tür öffnete sah ich zuerst in zwei große, dunkelbraune Teddybäraugen, die sich in einem ziemlich hellen, und recht makellosen Gesicht befanden. Als ich etwas weiter runter schaute, sah ich ein wunderschönes Lächeln, dass an den Wangen zwei süße Grübchen hatte.

»Hey«, sagte er, »Du musst Coco sein, oder?« Ich nickte. »Ich bin Raphael«, sagte er lächelnd. »Wollt ihr noch mit reinkommen und Kaffee trinken?«, bot ich ihm an und sah etwas an ihm vorbei zu seiner Freundin, »natürlich nur, wenn ihr Zeit habt...«, Raphael lächelte und die beiden traten an mir vorbei durch die Tür.

Jetzt sah ich zum ersten Mal seine Freundin. Sie war, im Vergleich zu ihm, sehr dünn. Zudem hatte sie blonde Haare und hellblaue Augen. Aber irgendwie war sie mir nicht sympathisch. Das ist sicher nur der erste Eindruck, dachte ich mir, das wird bestimmt noch besser. »Ich bin Mindy«, sagte sie und wirkte auf mich direkt arrogant.
Wir setzten uns an den Tisch und ich goss Raphael und Mindy Kaffee ein. Sofort füllte ich neues Wasser auf und setzte mich wieder zurück an den Tisch.
»Milch? Zucker? Sahne?«, fragte ich in Raphaels Richtung. Bei seiner Freundin war ich mir sicher, dass sie keine will und Melanie hatte bereits alles. Raphael kippte sich eine ordentliche Portion Sahne in den Kaffee und sofort sah ihn seine Freundin tadelnd an. Raphael tat unbeirrt und nahm sich auch noch zwei Stücke Zucker. Darauf reagierte Mindy nur mit einem genervten Blick.

»Ich habe auch noch Torte«, fiel mir ein und ich sah fragend in die Runde. »Nein, danke, wir haben genug für heute.«, meinte Mindy. »Also ich hätte gerne etwas Torte!«, sagte Raphael lächelnd. Ich musste auch lächeln, stand auf und stellte die Torte auf den Tisch. Mindy wirkte schon wieder total genervt.

Ich schnitt ein großes Stück von dem Kuchen ab, legte es auf einen Teller und schob diesen zu Raphael. Zudem reichte ich ihm noch eine Gabel und Schlagsahne. Er sprühte direkt einen riesigen Haufen davon auf sein Tortenstück.

Er sah aus, als würde er nicht selten so ausgiebig essen. Trotzdem war er wirklich ziemlich dick, sein Bauch stieß immer leicht gegen die Tischkante, wenn er sich nach vorne beugte, um sich seine Gabel mit Kuchen zu befüllen.

Gar nicht so viel später war er mit dem Tortenstück fertig. »Kann ich noch eins haben, bitte? Ein kleines.« Er sah mich fragend an: »Klar! ich stand auf und servierte ihm noch ein Stück. Dabei musste ich etwas lächeln. Wieder sprühte Raphael eine ordentliche Menge Sahne auf den Kuchen. Dann nahm er sich die Gabel, befüllte sie mit Kuchen und schob sie sich in den Mund. Er kaute voller Genuss.

»Reiß dich mal zusammen!«, sagte Mindy ziemlich laut und sah Raphael wütend an. »Wo ist denn jetzt dein Problem?«, meinte dieser nur und wirkte sehr ruhig. »Dass du ständig so viel isst! Guck doch mal, wie dick du geworden bist« »Kann dir doch egal sein!«, brummte Raphael und widmete sich seinem Kuchen. Mindy legte jedoch nach und zeterte: »Ist es aber nicht! Du bist mein Freund und momentan muss ich mich echt für dich schämen!« Darauf erwiderte Raphael nichts.

Nachdem Raphael fertig mit dem Stück war, fragte Mindy genervt: »Können wir jetzt endlich gehen?«, »Meinetwegen.«, stimmte Raphael zu. Irgendwie wirkte er unglücklich. Ich brachte die drei, also Raphael, seine zickige Freundin und seine Schwester Melanie, zur Tür.

Als ich wieder alleine war dachte ich etwas über Raphael nach. Er wirkte sehr nett und hatte sehr schöne, etwas längere Haare, dunkelbraun mit einem leichten Rotstich. Zudem waren sie dekorativ verwuschelt. Also was diese Mindy an ihm fand kann ich komplett verstehen. Aber ich verstand nicht, was Raphael an ihr fand. Das verstehe ich bis heute nicht.

Zwei Wochen später klingelte es wieder an meiner Tür. Als ich sie öffnete sah ich, dass es Mell war. »Hast du dich wieder ausgesperrt?«, begrüßte ich sie lachend. »Nein«, antwortete sie lächelnd und zeigte ihren Schlüssel hoch. »Ich wollte dich nur fragen, ob du vielleicht Lust hättest, dich zu einem Kaffee einladen zu lassen. Immerhin hast du mir neulich auch welchen gegeben. Raphael ist auch wieder dabei, da dachte ich du könntest uns Gesellschaft leisten.« Sie lächelte. »Dann komme ich doch gerne mit hoch!«, meinte ich, froh darüber, die beiden wiederzusehen. Klar, man sah sich fast täglich im Treppenhaus, aber das war nicht das gleiche.

Wir gingen die Treppen hoch zu ihr und als sie die Wohnungstür aufgeschlossen hatte, sah ich bereits Raphael auf der Couch sitzen. Mit einer Schüssel Tiramisu in den Händen. »Ach hey!«, nuschelte er mit vollem Mund, als er mich sah. Ich war mir ziemlich sicher, dass er durchaus etwas fülliger aussah als noch zwei Wochen zuvor. Sein Bauch war doch merklich größer als das letzte Mal, wo ich ihn so gesehen hatte.

»Wo ist eigentlich diese Mindy?«, fragte ich, mehr aus gespielten Interesse. »Wir haben uns gestritten.«, sagte Raphael als er gerade mit seiner Tiramisu fertig war. Er stand auf und ging in die Küche, die etwas weiter weg lag. »Es läuft schon länger nicht mehr so gut«, sagte Melanie, als er außer Hörweite war, »er ist wirklich total nett, aber sie geht echt gar nicht. Ich weiß auch nicht, aber ich mache mir sogar fast schon richtige Sorgen um meinen großen Bruder. Ich meine, er war zum Beispiel immer selbstbewusst, immer glücklich und seitdem er mit ihr zusammen ist, wirkt er ganz anders...«

Raphael kam wieder und ich sah ihn mir genauer an: Sein Bauch war definitiv größer als davor. Er trug eine schwarze Jogginghose und dazu einen weißen Wollpulli, der um die Bauchgegend ziemlich eng anlag.
Ich schaute aus dem Fenster. Es schien die Sonne und man sah die goldenen Herbstblätter. Sah allgemein sehr schön aus.
»Du arbeitest also in einer Konditorei?«, fragte ich an Raphael gewandt. »Ja«, sagte er lächelnd, »ich bin gelernter Konditor.« Ich stellte mir vor, wie er zum Beispiel beim Backen den Teig ordentlich probiert und nach einem harten Arbeitstag doch noch das ein oder andere Tortenstück isst.

»Ich habe echt 'ne totale Schwäche für Süßes.«, gestand er und wurde ganz leicht rot, das stand ihm total gut. »Ist doch nicht schlimm.«, sagte ich so leise, dass man es überhören hätte können. »Doch ist es!«, sagte er genauso leise, »Mindy hat damit ein Problem. Wir streiten uns ständig deswegen« Ich sagte nichts dazu, mir viel nichts ein. Ich fand es einfach nur mies, wie man so einen tollen Kerl nicht gut finden kann.

»Hast du eigentlich noch Torte oder so?«, fragte er Mell. »Nein, tut mir leid« »Aber ich!«, meinte ich, etwas zu euphorisch. »Darf ich dann mit zu dir runter kommen?«, fragte er, doch etwas schüchtern. »Klar gerne, kommst du mit Mell?« »Tut mir leid, aber ich muss noch was erledigen« antwortete sie entschlossen.

Also gingen Raphael und ich runter, in meine Wohnung. Ich schloss auf und sagte ihm, dass er sich auf die Couch setzen könnte. Er setzte sich und wirkte glücklich, als ich ihm ein großes Tortenstück abschnitt und ihm den Teller reichte.

»Was genau ist denn vorgefallen zwischen dir und Mindy?« hackte ich nach. »Sie hat sich wieder darüber aufgeregt, dass ich so viel esse und zugenommen habe... Sie findet mich einfach nicht mehr attraktiv. Außerdem, wenn ich das sagen darf, läuft bei uns im Bett nichts mehr.« Beim letzten Satz war er so leise, dass man es kaum gehört hat.

»Du musst dir das echt nicht gefallen lassen. Wirklich, du bist ein toller Kerl. Und wenn sie das nicht merkt, hat sie dich nicht verdient« probierte ich ihn zu ermuntern. »Aber, wenn ich sie verlassen würde.. Ich bekomme doch dann nie wieder eine Freundin« erklärte er sich »Warum solltest du keine Freundin mehr bekommen?« sagte ich verwundert »Guck mich doch an«, meinte er nur, »Frauen stehen nun mal nicht auf dicke.« »Das ist doch alles Geschmackssache«, sagte ich leise.

Raphael reagierte nicht darauf und widmete sich seinem Kuchen. »Alles okay?«, fragte ich ihn. Er atmete einmal tief durch: »Nein.« »Warst du denn.. Schlanker, als sie dich kennengelernt hat?« »Ja«, sagte er schüchtern, »Wir sind seit zwei Jahren zusammen.. Damals hatte ich noch dreißig Kilo weniger. Ich war zwar auch nicht schlank, aber wesentlich dünner« »Und woher kam das, dass du zugenommen hast?« fragte ich vorsichtig »Wir haben in der Konditorei, vor einem Jahr, eine neue Chefin bekommen. Sie hat uns immer erlaubt, nach der Arbeit, noch etwas von den Leckereien zu essen und auch mitzunehmen. Wir bereiten alles frisch zu. Die Sachen vom Vortag dürfen wir auch während der Arbeit essen, also natürlich in den Momenten, wo es mit der Hygiene keine Probleme macht.« Er schwärmte regelrecht.

»Und du weißt ja, dass ich eine totale Schwäche für Süßes habe«, sagte er und deutete auf seinen, mittlerweile leeren, Teller. »Willst du noch was?«, fragte ich ihn. »Gerne, aber die Waage wird sich morgen wieder an mir rächen« »Das ist doch nicht so schlimm.. Jeder nimmt mal ein bisschen zu.«, sagte ich leise. »Aber Mindy regt sich dann immer auf und.. Letztes Mal hat sie mich sogar ... geschlagen.« Als er das über seine hübschen Lippen brachte, fing er an zu zittern, nur ganz leicht, aber ich bekam es mit. »Es war nur eine Backpfeife, aber sie ist ziemlich stark, auch wenn sie nicht so aussieht. Ich hatte Nasenbluten und mehrere Tage so einen roten Abdruck davon.«

Ich war total geschockt, das war einfach viel zu schlimm, sie konnte ihn doch nicht schlagen.. »Weiß jemand davon?« »Nein, nur du.. und bitte sag niemandem etwas« »Aber du kannst dir das doch nicht gefallen lassen.. Verlass sie, bitte.. Es ist nicht in Ordnung, wenn sie dir so weh tut.. Oder rede mit jemandem drüber, das kann doch nicht so bleiben!« »Das war nur ein einziges Mal, und wir haben danach darüber gesprochen, sie hat sich entschuldigt und meinte, dass es nie wieder passiert, es war nur ein Ausrutscher« probierte er mich zu beruhigen. »Du musst wissen, wie du mit dem Thema umgehst, aber ich bin der Meinung, dass du was besseres verdient hast.« sagte ich.

Während dem Gespräch hatte ich ihm ständig Torte gereicht, wenn er fertig war. Er bekam wirklich nie genug von diesen süßen Köstlichkeiten.
Auf einmal klopfte es, ziemlich laut, an der Tür. Ich stand auf und öffnete die Tür. Mindy stand da. »Ist Raphael hier?«, schrie sie mich an. »Nein.«, sagte ich ruhig, obwohl ich überhaupt nicht ruhig war. Sie knallte die Tür zu und verschwand.

»Danke«, sagte er leise, »Ich habe manchmal echt ein wenig Angst vor ihr.« »Entspann dich«, sagte ich zu ihm und reichte ihm noch das letzte Stück Torte.
Ich backe sehr gerne und habe deswegen eigentlich immer eine ganze Torte auf Vorrat daheim, so auch an diesem Tag. Als er das Stück aufgegessen hatte, lehnte er sich entspannt zurück und strich sich über seinen Bauch, sah sehr gut aus. »Hast du noch was da?«, fragte er lächelnd.

»Ja, aber keine Torte.« »Hattest du nicht vorhin 'ne komplette Torte?« sagte er und sah mich ungläubig an. »Ja, hatte ich, aber die ist jetzt alle.«, sagte ich sachlich. »Was?«, er wirkte aufgebracht, »Willst du damit sagen, dass ich eben eine komplette Torte gegessen habe?« Ich nickte. »Ist doch nicht so schlimm.« »Hmm«, meinte er nur, »Hast du noch was anderes Süßes?« schaute er mich hoffnungsvoll an. »Ja, ich hab noch Tiramisu« »Lecker«, sagte er glücklich, »Kann ich was davon?« Ich lächelte und holte die Süßspeise aus dem Kühlschrank. Ich gab ihm direkt die große Schüssel in die Hand, dazu einen Löffel. »Danke«, sagte er lächelnd.

Nach einigen Minuten war er auch damit durch. Er lehnte sich wieder zurück und schloss kurz die Augen. »Jetzt bin ich aber wirklich satt.«, sagte er lächelnd. Ich musste auch lächeln. Er sah total süß aus. Seine Wangen hatten wieder eine leichte, rötliche Färbung. »Ich glaube, ich sollte mit Mindy reden.«, sagte er und stand langsam auf.

»Viel Glück«, sagte ich, als ich ihn zur Tür brachte. Er schloss seine Wohnungstür auf und ich hörte Geschrei. »Bis bald«, flüsterte er mir noch zu, betrat die Wohnung und schloss die Tür hinter sich.

Ein paar Monate später, als ich gerade an meinem Schreibtisch, vor dem offenen Fenster, saß hörte ich Geschrei. Es war wohl Mindy, und.. Raphael? Ich hatte ihn seit dem letzten Mal nicht mehr gesehen. Wir hatten uns wohl immer verpasst.

»Jetzt hör doch mal auf, mit der Fresserei!« definitiv Mindy. »Ich kann essen was, wann und vor allem WIE VIEL ich will! Und ich habe keine Lust mehr auf deine ständigen Beleidigungen! Entweder nimm mich, wie ich bin, oder geh« Raphael, aber er wirkte etwas unsicher.

Ich sah weiter aus dem Fenster: Es war kalt und draußen schneite es. Wir hatten Anfang Januar. Ich dachte mir nicht viel dabei, aber eine halbe Stunde später klopfte es an meiner Tür. Ich stand auf und öffnete sie.

Raphael stand vor mir. Er wirkte traurig, total fertig. Ich bat ihn rein und er setzte sich auf meine Couch. Obwohl ich es mir schon denken konnte fragte ich direkt: »Was ist los?« »Wir haben uns getrennt, ich und Mindy. Sie ist ausgezogen und will mich nie wieder sehen«

Ich ließ eine kleine Pause und sagte: »Das soll jetzt nicht herzlos klingen oder so, aber.. Ist das denn wirklich so ein Verlust? Scheinbar hat sie dich eh nicht geliebt« »Das ist ja nicht mal das Problem«, erklärte er, »ich weiß, ich habe sie am Ende auch nicht mehr geliebt. Mich stört nur der Grund, warum sie mich verlassen hat. Ich bin einfach zu fett geworden.. Aber ich kann das nicht ändern« »Ist doch nicht schlimm.. Es gibt Frauen, die haben damit kein Problem.« probierte ich ihn aufzumuntern.

Ich stand auf und wollte mir heiße Schokolade machen. »Du auch?«, fragte ich ihn und deutete auf die heiße Schokolade. Er nickte und ich reichte ihm eine Tasse mit der süßen Köstlichkeit. Wir redeten noch etwas, allgemein. Mir viel auf, dass er wieder deutlich zugenommen hatte. Sein Pulli war ziemlich eng und auch die Hose spannte extrem an den Schenkeln.

Nach ungefähr einer Stunde knurrte sein Magen. »Hunger?« »Ja«, antworte er schüchtern. »Wir können ja was bestellen«, schlug ich vor. »Ich weiß nicht, eigentlich.. Also eigentlich will ich gar nichts essen heute« »Ach komm.«, sagte ich leise. »Na gut.«, gab er sich geschlagen, »Aber wenn ich zunehme, bist du schuld.«

Wir bestellten zwei große Pizzen, die auch eine halbe Stunde später ankamen. Ich stellte die Pizza Kartons vor uns auf den Couchtisch. Er wirkte jetzt doch wieder etwas besser gelaunt und langte tüchtig zu. »Das ist das erste Mal, dass ich dich was herzhaftes essen sehe«, sagte ich scherzhaft. »Ich sagte doch«, entschuldigte er sich, »Ich habe eine Schwäche für Süßes, aber manchmal muss es eben doch was richtiges sein.« Ohja, dachte ich, was »richtiges«, dass war genau das richtige für ihn. Er liebte Pizza.

Er aß ziemlich schnell, so wie immer, und so war es zu erwarten, dass er bereits fertig war, als ich noch bisschen mehr als die Hälfte übrig hatte. Ich nahm ein Schluck Wasser.
»Isst du das noch?«, fragte er, als ich das Glas wieder absetzte. »Du kannst dir gerne was nehmen«, sagte ich lächelnd. Er lächelte ebenfalls und nahm sich ein Stück meiner Pizza. Ich hielt mich bewusst zurück, um zu sehen, wie viel er verdrückte.

Nachdem er fertig war lehnte er sich entspannt zurück. Dabei streckte sich sein Bauch etwas weiter raus und man sah sogar einen kleinen Streifen Haut. »Jetzt bin ich aber voll«, sagte er, etwas außer Atem. »Nachtisch?«, fragte ich amüsiert. »Oh«, meinte er, »für Süßes habe ich immer Platz« »Tiramisu, Eis oder Torte?«, fragte ich scherzhaft. »Torte, bitte.«, sagte er lächelnd.

Ich stand auf und brachte ihm ein großes Stück Torte. Er aß genüsslich. Nach kurzer Zeit war er fertig. »Jetzt kann ich aber wirklich nicht mehr« Ich sah, das er etwas rot wurde. »Weißt du eigentlich, dass ich dich irgendwie süß finde?«, sagte ich leise. »Echt?« er wirkte überrascht. »Ich bin doch viel zu fett.«, sagte er leise und wirkte deprimiert. »Bist du nicht!«, protestierte ich.

»Aber warum hat sie mich dann verlassen?« Er sah mich eindringlich an. »Weil sie dumm ist.« »Hmm«, sagte er nur leise, »Trotzdem stört es mich« »Dich muss das nicht stören. Du isst halt gerne, und? Ist doch alles andere als schlimm! Und es gibt genug Frauen die was damit anfangen können, wirklich.«, sagte ich leise. Er schaute schüchtern nach unten.

Ich rutschte näher an ihn heran, so nah, dass ich einen Arm um ihn legen konnte. »Weißt du.. Ich finde dich wirklich toll.. Mach dir nicht so viele Sorgen.«, flüsterte ich und strich ihm ganz sanft durch die Haare. Sie waren wirklich flauschig. »Hm«, machte er unberührt. In diesem Moment begann ich, mir Sorgen zu machen. Bin ich denn überhaupt sein Geschmack?, überlegte ich. Er war doch mit Mindy zusammen und sie war das komplette Gegenteil von mir. Ich war nicht ansatzweise so dünn wie sie. Und auch nicht so selbstbewusst.

»Tut mir leid.«, sagte ich leise, weil er nicht auf meine Annäherungsversuche reagierte und rutsche wieder weg. Er schaute auf und drehte sich zu mir um. »Komm ruhig wieder näher«, sagte er leise. Ich sah ihn an. »Was ist los?« »Egal«, antwortete ich. »Sag« Er blickte mich durchdringed an. »Es ist nur..« Ich zögerte etwas. »Es ist nur, dass.. Na ja, ich finde dich halt irgendwie gut. Aber.. Ich brauche mir nichts vor zumachen. Du stehst auf Frauen wie Mindy, nicht auf jemanden wie mich.« ich schluckte.

»Das siehst du falsch«, sagte er sachlich, »Ich war zwar mit ihr zusammen, aber das war was anderes. Als wir uns kennenlernten war sie noch beim Studium. Und da war sie noch ganz anders. Sie war süß, hatte damals noch braune Haare und war auch etwas dicker. Aber dann hat sie ihren Job im Fitnesscenter angefangen und ab da fing alles an. Sie machte Sport und begann abzunehmen, was ja okay war. Aber umso dünner sie wurde umso mehr Probleme hatte sie mit meinem Gewicht. Sie hat nicht nur ihren Körper, sondern auch ihren Charakter, verändert. So wie sie jetzt ist, ist sie auch weit von einer Traumfrau entfernt.«

Ich schwieg und blickte auf meinen Fernseher. Er war nicht besonders groß, aber auch nicht extrem klein. Und weil er aus war sah man gut den Staub darauf, er musste mal wieder abgewischt werden.

Und dann passierte es. Raphael machte eine ruckartige Bewegung. Ich, und wahrscheinlich auch er, hörten ein leises Geräusch. Er blickte an sich hinunter. »Oh nein«, meinte er leise, »Meine Hose ist gerissen, scheiße! Jetzt bin ich sogar zu fett dafür!« Er wurde rot. "Hätte ich doch bloß nicht so viel gegessen.. Oh man« Er begann leise zu schluchzen.

»Raphael«, sagte ich leise und rutschte wieder näher an ihn heran, »Du bist nicht fett. Wirklich, du bist vollkommen in Ordnung. Und.. Ich finde dich total toll« »Aber«, sagte er leise und stand auf. »Nichts aber.«, ich stand ebenfalls auf. Im stehen war er wesentlich größer als ich. Er war ungefähr ein Meter siebzig. Ich legte meinen Zeigefinger auf seinen Mund. »Nichts aber.«, wiederholte ich.

Ich stellte mich auf die Zehenspitzen. Nun war mein Gesicht ganz nah an seinem. Ich spürte seinen Atem an meiner Wange. Er kam immer näher. Im nächsten Moment spürte ich seine Lippen auf meinen. Es war ein schönes Gefühl. Ich schloss meine Augen. Er schmeckte schön süß. Ich spürte seine Zunge, die sich langsam in Richtung meiner bewegte. Ich war überrascht. Ich konnte nicht mit Zunge küssen, hatte ich noch nie. Ich fand das immer eklig.

Aber in dem Moment war es mir vollkommen egal. Es fühlte sich nicht mehr eklig an und war total schön. Er konnte das echt gut. Er führte und ich musste keine Angst mehr haben, irgendwas falsch zu machen.

Meine Hände machten sich selbständig und krochen unter sein Shirt. Zuerst am Rücken, wollte ihn ja nicht gleich überfordern. Ich drückte mich langsam näher an seinen Körper und berührte seinen Bauch. Er war ganz weich und nachgiebig. Unsere Münder lösten sich kaum voneinander, aber ich hatte meine Augen wieder geöffnet und sah direkt in seine dunkelbraunen Teddybäraugen. Eine Haarsträhne viel ihm ins Gesicht. Seine Haare sahen viel rötlicher aus als ich sie in Erinnerung hatte.

Langsam rutschten meine Hände über seine Hüften weiter nach vorne. Ich spürte, dass er etwas zu zittern begann. »Erschrecke nicht«, sagte er leise und hielt meine Hände fest, »ich bin viel zu dick« »Ist kein Problem« ich lächelte.

Langsam begaben sich meine Hände in die Richtung seines Bauches. Ich spürte wie er die Luft anhielt und sein Bauch sich etwas verkleinerte. »Entspann dich«, flüsterte ich. Mein Mund war ganz nah an seinem Ohr. Er entspannte sich wirklich und sein Bauch wurde wesentlich größer. Ich spürte, dass seine Hose richtig in seinen Speck einschnitt.

Meine Hände wanderten runter zu seiner Hose. Ich knöpfte sie auf und befreite ihn davon. Die kaputte Hose landete auf dem Boden und wir schenkten ihr keinerlei Beachtung mehr. Ich stieß ihn sanft auf die Couch. Und als er vor mir saß versuchte ich, seinen Pulli auszuziehen. Er hielt meine Hände fest.

»Komm schon«, sagte ich leise. Er ließ mich gewähren und auch der Pullover wanderte auf den Boden. Ich war geschockt, als ich ihn so sah. An seinen Armen befanden sich ziemlich viele blaue Flecken und auch ein paar Schrammen. So sah aber auch seine Brust und sein Bauch aus. Als er meine erschrockenen Blicke bemerkte, wirkte er ziemlich verschüchtert.

»Sie hat nicht aufgehört, oder?« Er nickte und ich sah Tränen in seinen Augen. »Du brauchst keine Angst mehr haben«, sagte ich leise, »Ich würde dir nie so was antun. Wirklich« er lächelte. Ich sah mir seinen Bauch weiterhin genauer an. Er hatte überall diese roten Streifen, die man bekommt, wenn man schnell zunimmt. Ich fand das total toll. Den ganzen Abend konnte ich gar nicht aufhören, sein Bäuchlein zu streicheln.

»Willst du noch was zu essen?«, fragte ich ihn hoffnungsvoll. »Gerne doch.« Er wirkte ziemlich glücklich. Ich holte das Eis und die Tiramisu aus dem Kühlschrank. »Hast du noch Sahne da?« Ich reichte Raphael die Sprühsahne. Zuerst nahm er sich das Eis vor. Ich hatte ihm eine fünf Liter Packung gegeben. Schokoeis. Sie war allerdings angefangen, also nur noch ungefähr dreieinhalb Liter. Das störte ihn allerdings wenig, denn er füllte einfach den Rest mit Sahne auf.

»Schmeckt's?« »Ja!«, antwortete er mit vollem Mund. Dann schluckte er runter und lächelte im Anschluss. »Du hast gekleckert«, bemerkte ich gespielt vorwurfsvoll. »Oh« Er sah an sich runter und musste lächeln. »Du hast recht« Ich lächelte auch und nahm mit meinem Finger die süße Speise von seinem Bauch auf. »Hey, das war meins«, meinte er gespielt empört.

»Keine Sorge, du bekommst es ja wieder«, sagte ich lachend und hielt ihm den Finger hin. Den leckte er sofort genüsslich ab. Ich sah ihm noch dabei zu, wie er das restliche Eis total genussvoll verspeiste.

Als er fertig war lehnte er sich zurück und strich sich über den Bauch. Er saß nur in Unterhose da. »Steh mal bitte kurz auf«, sagte ich lächelnd. Beim Aufstehen folgte mein Blick die ganze Zeit Raphaels kleinem Bäuchlein. Wobei »klein« relativ ist. Sein Bauch war definitiv alles andere als klein.

Ich klappte die Couch auf, sodass wir mehr Platz hatten. Er lächelte als er sah, was ich vor hatte. Als die Couch fertig war, legte er sich wieder genüsslich hin.

»Tiramisu?« fragte ich und hielt die große Schüssel hoch. »Gerne«, sagte er leise. Er richtete sich wieder auf und stellte die Schüssel auf seinen Schoß. Raphael häufte etwas Tiramisu auf den Löffel. »Warte mal«, sagte ich lächelnd. Er sah mich verwirrt an. Ich nahm die Sahne und sprühte ein kleines Häufchen auf die Tiramisu, die sich auf dem Löffel befand.

»Lecker«, sagte er, als er sich den Löffel in den Mund steckte. Er aß ungefähr die Hälfte der Tiramisu, mit der Sahne, bis er die Schüssel weg stellte. Raphael legte sich hin und atmete langsam ein und aus. Ich hörte jeden Atemzug und sah auf seinen Bauch, wie er sich hob und dann wieder sank. Ich war irgendwie total fasziniert davon.

Nach kurzer Zeit nahm ich die Schüssel mit der Tiramisu wieder. Raphael sah mich verwirrt an. Jetzt wollte ich auch mal aktiv werden. Ich setzte mich auf seinen Schoß und lächelte ihn an. Er sah mich immer noch an.

»Du bist ja noch komplett angezogen«, bemerkte er und lächelte. Ich lächelte zurück. »Stört es dich?«, fragte ich frech. »Ein bisschen« Ich tat ihm den Gefallen und zog mein Shirt aus. Er streckte die Arme nach meinen Brüsten aus und berührte sie sanft. Dabei musste er grinsen und ich spürte, dass sich in seiner Unterhose was regte.

Ich häufte etwas Tiramisu auf den Löffel und gab wieder ein wenig Sprühsahne dazu. Ich beugte mich etwas nach vorne und hielt ihm den Löffel an den Mund.
Raphael verstand sofort und öffnete seinen Mund. Ich schob den Löffel vorsichtig hinein. Ich spürte, wie er mit seiner Zunge etwas mit dem Metall spielte. Ich fand es süß. Er war in fast allem so verspielt. 


Das ging eine ganze Weile so weiter, bis die Tiramisu leer war. Ich stellte die leere Schale beiseite und strich Raphael einmal durch seine rot schimmernden Haare. Er schloss genussvoll seine Augen. Genussvoll war ein gutes Wort. Es beschrieb Raphael genau. Alles was er tat, tat er mit Genuss. Er war ein kompletter Genießer.

Ich stand auf und setzte mich neben ihn. Er streckte sich einmal. Ich konnte mich überhaupt nicht mehr zurückhalten. Sein Körper, und eigentlich sein komplettes Äußeres war so schön. nahezu Perfekt. Ich wuschelte ihm noch mal durch die Haare und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.

»Das war vielleicht ein bisschen viel«, sagte er schüchtern und wurde ein bisschen rot. Er strich sich über den Bauch. »Tut mir leid«, sagte ich schuldbewusst und wurde auch rot. »Muss dir nicht leid tun«, sagte er leise und fasste immer noch an seinem Bauch herum, »Du kannst nichts dafür, alles gut« er lächelte und ich musste ihn einfach küssen.

Jetzt streichelte ich auch endlich wieder seinen Bauch. Er stand jetzt etwas fester nach oben und wirkte etwas aufgebläht. »Hast du Schmerzen?«, fragte ich besorgt. Er schüttelte den Kopf und lächelte süß. »Alles in Ordnung, wirklich.« Ich legte mich zu ihm und wir kuschelte noch etwas. Für mehr war er in diesem Moment wohl zu träge.

Nach kurzer Zeit merkte ich, dass er eingeschlafen war und machte mich daran, den ganzen Kram aufzuräumen. Die zwei XXL Pizza Kartons landeten im Müll, genau wie die Leere Eispackung und die drei leeren Flaschen Sprühsahne. Den Teller, von der Torte, stellte ich in den Abwasch, genau wie die riesige Schüssel von der Tiramisu und auch die Tasse von der heißen Schokolade. Ich lächelte, als ich an seine Maßlosigkeit dachte.

Ich entschied mich dazu, die Sachen direkt abzuwaschen, damit ich das Problem am nächsten Tag nicht mehr haben würde. Zum Aufräumen und Abwaschen brauchte ich knapp zwei Stunden und als ich mich wieder zu Raphael setzte, wachte er auf. Er sah mich verschlafen an. »Gut geschlafen?«, begrüßte ich ihn. Er nickte. Ich fand ihn so süß, wenn er verschlafen war. »Komm her«, sagte er leise und sah mich mit seinen großen Augen an.

Ich legte mich zu ihm. Sofort schlang er seine Arme um mich. Er war in dem Moment echt anhänglich. Langsam drehte ich mich auf den Rücken und zog ihn auf mich. Er war total überrascht und war nicht darauf vorbereitet. Sein komplettes Gewicht lag auf mir. Es war ein tolles Gefühl, obwohl ich kaum noch Luft bekam. Er bemerkte es und stützte sich auf die Arme, sodass ich sein Gewicht nicht mehr so sehr spürte.

»Was hast du?«, fragte ich ihn. »Nichts.. Aber bin ich dir nicht zu schwer?« Er sprach ganz leise. "Nein, bist du nicht« »Aber.. Du hältst doch keine 157 Kilo aus...?« Ich lehnte mich zurück und zog ihn wieder auf mich.

157.. Diese Zahl ging mir immer wieder durch den Kopf. 157, 157, 157.. Immer wieder diese Zahl. Ich konnte kaum glauben, dass er wirklich 157 Kilo wiegen sollte. Oh mein Gott, es war einfach der Hammer!

Es war ein echt schönes Erlebnis. Wir hatten Sex, und es war viel besser als ich mir das jemals vorher vorgestellt hatte. Zudem war er komplett erschöpft danach. Ich fand das total süß. Aber während des ganzen Tages hatte ich nur eine einzige Sache im Kopf. Die Zahl 157.. Immer und immer wieder.

Danach kuschelten wir noch ziemlich lange. »Hast du noch Süßkram?«, fragte Raphael mich, »Sex macht hungrig.« Er lachte leise. Ich stand auf und holte ein paar Schokoriegel.
Langsam packte ich ihn aus und führte ihn langsam zu seinem Mund. Er biss genüsslich hinein.
Langsam fütterte ich ihn nach und nach mit einigen Schokoriegeln. Er wirkte ziemlich glücklich. Einige Minuten später waren die Schokoriegel leer und wir kuschelten wieder.

Ich kuschelte mich an ihn. Er hatte einen so schönen, weichen und nachgiebigen Bauch. Ich kuschelte mich ganz doll an ihn und schlief irgendwann ein. Es war, trotz allem, ein sehr schöner Tag.

Als es wieder heller wurde wachte ich auf. Raphael war immer noch an mich gekuschelt. Ich wuschelte ihm noch einmal durch die Haare und befreite mich langsam und vorsichtig aus seinem Griff. Er sah ganz bezaubernd aus, wenn er schlief. Wie ein Engel. Ein sehr gutaussehender Engel. Mit einem sehr, sehr süßen Lächeln. Ich stand auf und hatte vor, Frühstück zu machen. Aber zuerst wollte ich duschen.

Als ich wieder aus dem Badezimmer kam sah ich, dass Raphael bereits wach war. »Guten Morgen«, sagte ich fröhlich. »Morgen« Er blinzelte verschlafen. »Kommst du wieder unter die Decke?« Er sah mich mit seinen großen, süßen Teddybäraugen an. Bei dem Blick wurde ich jedes Mal ganz schwach.

So ließ ich mein Handtuch fallen und krabbelte auf die Couch, zu ihm. Er war sichtlich glücklich und es war ein so schönes Gefühl, mit ihm zu kuscheln. »Ich wollte Frühstück machen«, erklärte ich, »Was möchtest du denn zu essen haben?« Er überlegte. »Ist es verrückt, Waffeln zum Frühstück zu essen?« Ich lächelte und schüttelte den Kopf. »Es ist nicht verrückt« Ich war glücklich und wir küssten nochmal ausgiebig.

»Kann ich bei dir kurz duschen gehen?« Er sah mich an. »Klar«, sagte ich lächelnd. Er stand auf und ging zum Badezimmer. Er sah wirklich gut aus, wie er so, nur in Unterhose, Richtung Bad ging. Mir viel ein, dass ich vergessen hatte, ihm zu sagen, wo die Handtücher sind. Also ging ich ihm, nach kurzer Zeit, hinterher.

Er stand bereits in der Dusche, als ich hereinplatzte, ich suchte ihm ein Handtuch heraus und legte es in seine Nähe. Seine Silhouette sah echt süß in meiner kleinen Dusche aus, er stieß schon an, mit seinen 157 kg. Die Zahl hatte sich echt in meinen Kopf eingebrannt, es beeindruckte mich.

Nachdem ich das Bad verlassen hatte, bereitete ich unser Frühstück vor. Zum Glück hatte ich neulich erst ein Reserveglas Nuss Nougat Creme geholt, er mags ja gern süß. Mein Waffeleisen war auch direkt parat, der Teig musste noch gerührt werden, natürlich sparte ich auch hier mit dem Zucker nicht, der Geschmack musste schließlich stimmen.

Raphael ließ sich noch etwas Zeit, so konnte ich schon ein paar Waffeln mit Schokocreme bestreichen, gerade als ich fertig war, kam er nur mit einem Handtuch bekleidet, zu mir an den Tisch. »Wie das duftet, echt lecker.« sagte er und deutete auf seinen Teller hin. »Die meisten sind schon fertig, darfst ruhig schon anfangen.« antwortete ich lächelnd.

Ich machte noch die letzten Waffeln fertig und setzte mich zu ihm. Er war bereits bei seiner dritten Waffel, sie schienen zu schmecken. Ich sah es wirklich in seinen Kulleraugen wie er es genoss, auch war ich begeistert, wie er direkt wieder soviel essen konnte.

Nach einer Weile, ich war bei meiner zweiten Waffel und schon echt gut gesättigt, strich er sich über seinen Bauch und legte seine Waffel auf den Teller zurück. »Alles ok?« fragte ich besorgt. Er winkte ab und sagte leise: »Manchmal ist es für meinen Körper einfach zu viel Zucker... aber es schmeckt so lecker.«

Er tat mir ein bisschen leid, ich stand auf, ging zu ihm und wuschelte durch seine Haare. Danach ließ ich meine Hände an ihm heruntergleiten bis zu seinem Bäuchlein, welches schon gut gefüllt war. Ich spielte ein wenig mit seinem Fett, ich ließ mich aber auch echt schnell verleiten. Natürlich sorgte ich dafür, dass die ein oder andere Waffel noch ihren Weg zu ihm fand.

Nach unserem reichhaltigen Frühstück, wies ich Raphael an, sich auf die Couch zu legen und zu entspannen. Ich räumte die Küche auf und machte uns noch eine Kleinigkeit zu Essen, er soll mir ja nicht verhungern. Also füllte ich eine große Schüssel mit Schoki und ging zu ihm ins Wohnzimmer.

Den Tag über machten wir nicht besonders viel, ich füllte die Schüssel immer wieder auf und es gab wohl keinen hungrigen Moment für Raphael, er war die ganze Zeit vollgestopft. Aber er genoss es sehr, solche Tage hatte es bei seiner Ex wohl nicht gegeben, nun konnte er sich richtig ausleben.

Die nächsten Tage waren eigentlich nur eine ständige Wiederholung des letzten Tages. Natürlich ging das auch nicht spurlos an ihm vorbei. Jedoch schien es ihm nicht sofort aufzufallen, da ich ihm erlaubt hatte, auch in Unterhose den Tag zu verbringen. Schließlich lag er die meiste Zeit ja sowieso auf der Couch. Ich mochte seinen Anblick immer sehr und ließ mich schnell von seinem kuscheligen Bauch anziehen.

Ich fand es auch süß zu beobachten wie er immer fauler wurde. Raphael hatte sich nämlich sehr schnell daran gewöhnt von mir bedient zu werden, daher bewegte er sich tagsüber oft nicht besonders viel. Etwas daran ändern wollte ich aber auch nicht.

Seine 157 kg schienen mir nach einer Weile auch nicht mehr aktuell, da ich so oft mit ihm kuschel merke ich sofort wenn sich da was verändert. Bei Raphael bekam eigentlich immer sein Bauch das ganze Fett ab. So begann sein Wanst mehr und mehr zu hängen.

Entgegen meiner Annahme bekam er seine Zunahme wohl doch mit, ist ja auch schließlich sein Körper. Er hatte mir dazu berichtet: »Es ist wieder etwas mehr geworden, meine Hose ist auch schon wieder zu eng. Ich brauche neue Sachen, sonst passt mir bald gar nichts mehr...« ich verstand natürlich seine Sorge und versprach in den nächsten Tagen mit ihm einkaufen zu gehen.

Ich freute mich eigentlich wenn mal wieder eine Shoppingtour ansteht, jedoch stehen wir gerade bei uns in der Wohnung und überlegen was Raphael tragen könnte, denn alles was wir bisher probiert haben ist ihm zu klein geworden. Leider gehört das zu den Momenten, wo ich mich oft frage, ob ich es nicht ein wenig übertrieben habe.

Sein Bauch hat ganz neue Ausmaße angenommen und er ist nun wirklich sehr fettleibig, seine Mastwampe bedeckt bereits seine komplette Unterhose und im sitzen macht sich sein Wanst schon auf seinen Oberschenkeln breit. Er sieht aber auch echt heiß aus, wie er da in Unterhose auf einem Stuhl sitzt, obwohl ihm die Armlehnen auch schon erste Probleme bereiten.

Nun müssen wir aber immer noch was zum anziehen finden, noch sitzt er hier nur in Unterwäsche und so können wir ja nicht ins Einkaufszentrum. Obwohl ich eigentlich nichts dagegen hätte, denn gut sieht er schon aus. Wir müssen uns wohl aus der Not heraus, für eine viel zu enge Jogginghose und ein ziemlich abgewätztes Oberteil entscheiden. Die Hose bekommt er zunächst aber gar nicht über seine Beine.

»Kannst Du mir kurz helfen?« er klingt schon ein wenig außer Atem. Schließlich schaffe ich es mit ein bisschen Kraft, die Hose in eine gute Position zu bringen. Leider werden jetzt nur die nötigen Bereiche verdeckt und sein Bäuchlein ist immer noch zu sehen, aber besser geht es nun mal nicht.

Auf dem Weg zum Einkaufscenter ernten wir einige ungläubige Blicke, mich stören sie aber nicht, sollen die doch denken was sie wollen. Natürlich suchen wir auch schnell den nächsten Laden, denn Raphael scheint sich unter Beobachtung nicht so gut zu fühlen. Seine Stimmung wird leider im Laden auch nicht besser, als die Verkäuferin sagt: »Wir führen hier nur Kleidung bis Größe XXL. Tut mir leid.«

Ist er schon so dick geworden, dass wir in Spezialgeschäften einkaufen müssen? Tatsächlich machte das die ganze Sache eher einfacher, da es im Center nur einen Laden gibt, der so etwas anbietet.

Der Verkäufer war sehr offen uns gegenüber und direkt sympathischer als die anderen Verkäufer im Center. So probierte er alles durch um Raphaels Geschmack zu treffen. Am Ende landeten einige Oberteile und Hosen im Korb. Die alten Sachen konnten wir direkt dort lassen, der Verkäufer sagte dazu noch scherzhaft: »Kommt nächstes Mal ruhig etwas früher, dann müssen die alten Sachen nicht so leiden.«

Natürlich mussten wir noch was im Center essen, aber jetzt konnte es Raphael viel mehr genießen. Dadurch verdrückte er aber auch noch viel mehr, weil sein Fettbauch nun Platz zum wachsen hatte. Ich fand es sehr süß, wie er sich über die Burger vom Goldenen M hermachte, als hätte er Tage nichts gegessen.

Als wir zuhause ankamen, legte er die Sachen trotzdem direkt ab. Ich wunderte mich darüber etwas, Raphael erklärte sich jedoch mit: »Ich find die Sachen immer noch gut, aber am angenehmsten ist es trotzdem ohne.« Wirklich was dagegen sagen wollte ich natürlich auch nicht, er sah schon gut aus, so schön weich und auch seine Specktitten hatten sich bestens entwickelt.

Seit weniger als einem Jahr kannten Raphael und ich uns, bisher lief es so gut wie noch nie. Ich mochte ihn einfach so sehr für seine Art, er liebte immer noch Süßigkeiten und am meisten freute er sich über jeden Kuchen, den ich für ihn backte. Obwohl er das als Konditor auch selber hervorragend beherrschte.

Als wir gerade kuschelten, was viel schöner mit seinem großen Bauch ist, ich kann nun richtig mit seinem Fett spielen, flüsterte er mir ins Ohr: »Ich bin so froh, dass ich mich von Mandy getrennt habe, ich hätte mir niemals erträumt das es so schön sein kann!« Er grinste, ich freute mich und schnappte mir einen Schokoriegel und ließ ihn langsam in seinen Mund gleiten. Er liebte es den Mund voller Schokolade zu haben, dass sah ich in seinen Augen.

Ich hoffe das wir noch lange so weiter machen können und noch viele Torten und andere Leckerein zusammen genießen. Raphael freut sich bis jetzt bei jedem neuen Kilo und wenn das so bleibt haben wir auf jeden Fall eine wunderbare Zukunft vor uns.



- Fantasieanregendes Ende -


Die vorherige Geschichte war »Das (dicke) Wiedersehen«.

Die nächste Geschichte »Ein (schwerer) Unfall« erschien am 22. September 2017.

PS.: Auch mir ist bewusst, dass Übergewicht folgen für die Gesundheit mit sich bringt.
Daher ist dieser Blog auch nicht dazu gedacht, zum Übergewicht zu ermutigen.